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Paris! | Ein Bericht.

Paris! | Ein Bericht.

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Hallo ihr Lieben!

Es gibt bestimmte Städte, die ich schon immer bereisen wollte. Quasi alle auf der Welt. Doch Paris gehörte dazu. Im August war es dann so weit, eine spontane Entscheidung.

Planung…

…sollte man wohl vorher schon beachten. Welche Ziele, was soll in den Rucksack, Finanzen, Personen, Zeit, Hotel – das übliche eben. Ich hatte drei (nicht freie) Tage dazwischen. Da nicht einmal klar war, ob wir wirklich hinfahren, habe ich erst am Abend davor gepackt. Danke, Checklisten des Internets. Besonders geholfen hat/haben mir:

->Feuchttücher (wahlweise feuchter Waschlappen in einer Dose)

->ein Stadtplan, den ich vor Ort bei der Metro geholt habe

->meine “Powerbank”

->die Sprache (ohne Englisch wäre ich aufgeschmissen, Französisch muss ich noch mehr lernen…)

->natürlich Geld & mein Handy xD

->Kleingeld & Kreditkarte (die Maut, die Maut) | vorab: Hier

Wie ihr wisst, sind die Toiletten der Raststätten nicht all zu toll & die Preise im Cafe auch nicht niedrig. Also Kaffee im Thermobecher und belegte Brote sind wirklich zu empfehlen.

Mein Vater hatte sogar einen Campingherd dabei (leider hat er mir das erst später gesagt…dann hätte ich mir keinen Kaffee nachgekauft).

Will man Bücherschauplätze besuchen? Die beliebtesten Reiseziele abknappern? Planung ist nie schlecht.

Der frühe Vogel…

…ist ein Dollkopp. Mein Wecker klingelte kurz um zwei Uhr. Vorher? Nachher? Wie lange ich zum Aufstehen brauchte? Ich habe es verdrängt. Tatsache ist: mein Vater kam erst um 3 Uhr. Ach ja: mit dem bin ich übrigens gefahren (war noch nie mit den Eltern im Urlaub, wollte das wohl mal testen).

Die frühe Tageszeit hatte natürlich eine Grund: Staus zu vermeiden. In Paris ist zum Glück allgemein nicht viel los auf der Autobahn, jedenfalls war das auf dem Rückweg so. Wahrscheinlich wegen der Maut? Wie seht ihr das?

Übrigens: mit Flixbus kann man günstiger und stressfreier verreisen, per Bahn/TGW ist man schneller da.

Eine Playlist…

…oder mehrere auf Spotify versüßten uns die Fahrt. 4 1/2 h laut Herr/Frau/? – Google. Es wurden dann acht Stunden, auch gut. Und das übrigens nicht einmal direkt nach Paris, sondern nach St. Ouen (Saanduaaa).

Der Grund der Reise…

…lag nämlich dort. Meinem Vater wurde etwas geklaut und wir haben es dort abgeholt. Im Polizeipräsdium eines Brennpunkts. Noch nie bei der Polizei gewesen und dann gleich dort – abenteuerlich. Dort. Ich weiß ja gar nicht, wie viel ich euch erzählen darf/soll.

Dort lebte jedenfalls das Klischee. Kaffee, Wurstbrot. Pappe statt Fensterscheibe, einen Geek als Polizist ( “Ich bin Luke Skywalker. Ich bin hier, um Sie zu retten.” ) und bewaffnete Polizistenschönlinge, die eine süße Katze fingen (mit bloßen Händen). Wer braucht da schon “la tour eiffel”?

In´s Hotel…

…sollte es aber zuerst gehen. So hat man das schon erledigt. Natürlich kann man das auch von zuhause aus buchen. Wer aber Stress will, macht das lieber vor Ort.

Nachdem wir trotz mehrer versuchter Nachfragen (no habla español! <–viele Spanier, die mich als eine der ihren identifizierten) + schlechter Internetverbindung das von mir ausgewählte Hotel Henriette nicht gefunden haben, wurde es ein B&B. Kein niedlicher Charme, aber der Zweck usw. (….).

Wenn es mittags warmes Wasser gegeben hätte, die Baustelle und das seltsame Rührei nicht gewesen wären, wäre der ganze Aufenthalt zu meiner Zufriedenheit gewesen. Also wer nicht so pingelig ist, kommt auf seine Kosten.

Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, in einem Buchladen zu übernachten!

Shakespeare and Company…

…ist der Wohltäter. Laut Literaturschock hat diese traumhafte Buchhandlung eigens ein paar Betten dafür. Naja, man muss ein bisschen mitanpacken. Aber was sind da schon ein bis zwei Stunden? Schaut es euch an! Es liegt übrigens ganz in der Nähe von Notre Dame (was durch den Brand derzeit nicht besucht werden darf).

Natürlich wollte ich noch andere Orte besuchen. Doch wie schafft man das an nicht einmal einem Tag?

Hop on/ Hop off macht es möglich! Wir sind mit Big Bus gefahren (39 €) und konnten so Zeit sparen, aber auch durch Audio-Guide mehr erfahren. Sprachen u.a.: französisch, japanisch, spanisch, englisch, arabisch, deutsch und an einer Stelle ist auch ein englischspracher Guide zugestiegen.

Sehenswürdigkeiten…

…gab es in Paris viele. Leider konnten wir nicht alle sehen. Wobei: es war bestimmt nicht das letzte Mal. Laut HelptouristsinParis ist der Eintritt im Louvre ab 18 Uhr kostenlos, vielleicht bezieht sich das aber nur auf den ersten Samstag im Monat? Wer weiß es?

Natürlich waren wir am Eifelturm…nicht die einzigen. Gefühlt tausend Leute wollten kreative Fotos machen, auf denen es so aussieht, als würden sie den Eifelturm auf der Hand halten. Ich habe kein solches gemacht – es wurd` nichts (…).

Fazit

Paris ist defintiv eine Reise wert. Ich empfehle eine ausgiebige Planung, oder dann nicht all zu hohe Erwartungen. Ihr seht ja, dass ich nicht all zu viel zu sagen habe. Aber berichten wollt´ ich dann doch.

Tschöödelö!

Bei anderen Bloggern

“Paris Geheimtipps” von Travel on toast

….HIER KÖNNTE DEIN LINK STEHEN….

*der Obelisk hat ägyptische Wurzeln – hier könnt ihr mehr erfahren.

**Über den Place de la Concorde gibt u.a. bei Wikipedia was zu lesen.

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