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“Devilish Beauty 1” – Justine Pust |Rezension

“Devilish Beauty 1” – Justine Pust |Rezension

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Pst.: Auf IGTV (Instagram) gibt es eine kleine Hörprobe von mir @tastenklecks

Hallo ihr Lieben!

Gleich vorweg:

Spätestens im zweiten Band sehe ich vieles anders. Doch das ist natürlich eine andere Geschichte. Lasst uns doch einmal dieses Buch anschauen und dann werde ich euch erzählen, wie und ob es mir gefallen hat.

Und los geht´s!

Für die Dämonin Mimi gibt es nichts Schlimmeres, als Seelen für die Unterwelt einzutreiben, doch diesem Job zu entkommen, ist so gut wie unmöglich. Ihr Chef ist niemand geringerer als das gefährliche Oberhaupt der Hölle selbst – und genau von ihm kann sie einfach nicht die Finger lassen. Mimis tägliche Probleme treten jedoch in den Hintergrund, als sie sich auf einen Seelenhandel mit einem Dämonenjäger einlässt. Denn durch den Pakt bricht der Waffenstillstand zwischen Gut und Böse und auf einmal ist nicht nur die Hölle, sondern auch der Himmel hinter ihr her…  Quelle: Carlsen

“Wir haben einen Jäger, eine Hexe, einen Höllendackel, einen Wolf und einen Dämon, der keiner sein will. Was soll dabei schon schief gehen?” 

Charaktere

Mimi ist eine Dämon der besonderen Art. Sie will eigentlich so wenig Schaden wie möglich anrichten, ist deswegen zum Beispiel vegetarisch. Sprechen wir erst gar nicht von ihrem eigentlichen Job, Seelen einsammeln zu müssen. Ihre gute Freundin Tessa ist ihr Boss in einer Bar. Dort ist quasi neutrale Zone. Ein Platz für alle Schattenwesen, ab und zu verirrt sich auch ein Mensch. Ach ja: Tessa ist eine Hexe. Die Inkarnation der Frauenpower, meiner Meinung nach manchmal ein wenig zu sehr. Wobei ja Mimi auch nicht wirklich auf den Mund gefallen ist. 

Pst: ich verstehe übrigens, wieso Anna von The Anna Diaries so sehr Baal verfallen ist. Das ist übrigens der Sohn des Teufels. “Nicht von schlechten Eltern” passt hier also nicht wörtlich. Vielleicht.

Star der Geschichte ist natürlich Cosmo. Wer der Autorin auf Instagram folgt, weiß, dass es da eine gewisse Ähnlichkeit zu ihrer süßen Hundeomi gibt. Cosmo ist übrigens ein Höllendackel. Genau – ihr habt richtig gelesen. Ursprunglich wollte das keiner so, ihr werdet verstehen und auch lesen, mit was Cosmo sich mein Herz erschlichen hat. 

So auch viele, die mich im ersten Band ein wenig genervt haben. Ein gewisser Jäger hat zu ziemlich jeder Situation einen Liedtitel. Da kann ich nur Black Eyed Peas zitieren. Nein, nicht “…people killin’ people dyin’..”. So schlimm ist es dann doch nicht. Außerdem werd’ ich euch im zweiten Band noch einmal was dazu sagen.

Viele Charaktere habe ich mit schon mir bekannten Figuren aus “Grimm”, “Supernatural” und den üblichen Serien verglichen. Und hey – ich fand das überhaupt nicht schlimm. Justine hat ihnen einen eigenen Touch gegeben. Denn schließlich hat der Herr und Meister von Supernatural die Engel auch nicht erfunden, oder? Klar, man versucht zu vergleichen. In dem Fall war hat es mir sogar geholfen, in die Thematik einzusteigen.

Idee

Wobei wir auch schon bei diesem Punkt gelandet sind. Die Autorin hat im Vorwort eine Warnung geschrieben, also muss ich dazu nichts mehr sagen. Ich finde, dass sie gekonnt Religionen, Mythos und die eigene Fantasy verwoben hat. Und die Anspielungen auf Serien fand ich ziemlich lustig, besonders im Vampirnest! Ich will nicht zu viel verraten.

Schreibstil

Da darf man doch mal klatschen, würden das nicht nur Merkel und devilishen Charaktere erledigen. Letztere ziemlich oft. Auch die dämonische Libido ist gut vertreten. 

Aber wurde dieser Band nicht “eh” vor ein paar Jahren geschrieben? In dieser Geschichte ist noch ziemlich viel Platz nach oben. Aber alleine für Kampfszenen und all das Autorenherzblut, das man fühlen kann, lohnt sich das Lesen. Ich finde es auch nicht schlecht geschroben. Justine hat mich abgeholt, der Schreibstil gefällt mir aber…im zweiten Band besser.

Emotionen

Dieses Buch hat mich richtig gut unterhalten. Spannende Kampfszenen, Wortwitz und eine wirklich passende Szenerie. Besonders im letzten Viertel wollte ich das Buch nicht mehr weglegen!

FAZIT: Devilish Beauty hat mich richtig gut unterhalten. Das Abenteuer beginnt! 3.5-4,5/5

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