“Black Heart 1-4” von Kim Leopold | Rezension Sammelband selbst gekauft

Hallo! 

Ich habe gerade den ersten Sammelband von Black Heart beendet. Ihr glaubt ja gar nicht, wie lange ich mit den Geschichten geliebäugelt habe. Sie erscheinen ja monatlich als Buchserie und gesehen hab ich sie unter anderem bei Trallafittibooks. Nicci hat gemeint, dass das die besten Bücher von Kim Leopold wären. 

Nachdem ich “Bleiben einzig und allein wir” gelesen und geliebt hatte, bin ich da natürlich hellhörig geworden. 

Aber fangen wir doch von vorne an.

 

 

“Black Heart 1-4” | Kim Leopold | selbst veröffentlicht | 393 Seiten

Klappentext:

„Es war einmal ein blindes Mädchen, welches in einem kleinen Dorf in Norwegen wohnte. Der Verlust der Mutter, die zu Unrecht als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weckte in ihr alte, magische Fähigkeiten. Nur ein Wächter konnte sie aus dieser lebensbedrohlichen Situation befreien. Sein Name war Mikael …“

Wie schnell Märchen wahr werden, erfährt Louisa an ihrem achtzehnten Geburtstag. Ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht, denn plötzlich begegnen ihr Gestalten, die keineswegs real sind. Wie gut, dass Alex sich auskennt und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber ist sein plötzliches Auftauchen wirklich Zufall?

Lass dich verzaubern und tritt ein in eine Welt von Gut und Böse!

 

Im Hintergrund hab ich übrigens die meiste Zeit ein digitales Kaminfeuer angehabt. 

 

Charakter

Kim Leopold mag starke Figuren, egal welchen Geschlechts. Aber besonders Frauen dürfen beeindruckte Vorbilder sein. 

Normalerweise würde ich euch hier alle Personen vorstellen. Angefangen bei Freya und Mikael aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu Lou und Alex…aber dann würde ich eventuell schon zu viel verraten.

Die Geschichte ist in mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven beschrieben. Alles sind irgendwie miteinander verbunden.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte reingefunden habe. Ich würde an dieser Stelle empfehlen, es nicht kapitelweise mit stundenlanger Pause zu lesen. 

Sobald ich die Zeit dazu hatte, hat mich das Schicksal der einzelnen Personen aber nicht mehr losgelassen! 

 

Schreibstil

Dass ich mich nicht sofort mit den Schicksalen verbunden gefühlt habe, hat also nichts mit dem Schreibstil zu tun. Die verschiedenen Stränge machen es eigentlich sogar abwechslungsreich und dank Cliffhanger sehr spannend (manchmal zu spannend!).

Kim Leopold hat eine sehr bildliche Sprache, man kann als Leser komplett in ihre Geschichten eintauchen. Das habe ich schon an ihren anderen Büchern gemerkt. 

Black Heart ist actiongeladen und tiefsinnig – würde ich behaupten. Schließlich geht es um Leben und Tod.

 

Emotionen

Soviel kann ich doch verraten, oder? Und dass nicht nur die Figuren, sondern auch wir als Leser zum Leiden animiert werden? 

Ich finde ja auch, dass der Struggle, der nach den “Harry-Potter-du-bist-ein-Zauberer – Erlebnissen” und …eigentlich alles andere auch …sehr authentisch dargestellt ist. 

Es gibt übrigens natürlich auch sehr viele Momente zum Seufzen und Schwärmen. Ich kann mich kaum entscheiden, welche meine Lieblingskombination an Figuren ist….

Wenn ich sie jetzt küssen und die Situation ausnutzen würde,wäre ich wirklich der schlechte Mensch, für den sie mich hält. (S.199)

Ideen

Die Szene mit den Federn hat mich doch sehr an Vampire Diaries denken müssen. Finde ich aber nicht schlimm, wenn sie sich dadurch inspirieren lassen hat. Harry Potter wurde ja auch genannt, was mir die Autorin noch symathischer macht (Potterheads!!). 

Die Mischung aus Liebesroman, historischen Roman und Fantasy hat mir übrigens richtig gut gefallen. Auch und besonders, dass alle Charaktere vcrschiedene Herkünfte mit sich bringen. 

 

Aufmachung

Ja – das sollte ich wohl auch noch erwähnen. Normalerweise spreche ich nur über den Inhalt. Aber bei der tollen visuellen Gestaltung will doch noch ein paar Worte sagen. 

Das Cover ist ja schon richtig schön, gezaubert von der Autorin selbst (sie ist auch Coverdesignerin). Filigran und nicht zu viel Schnickschnack. Ein dunkler Hintergrund mit einem weißen Herzgerüst, auf dem die Protagonisten verewigt wurden. Dazu hat es auch noch Wiedererkennungswert – man merkt, wer da am Werk war. 

Die Illustrationen dagegen sind mehr als nur das i-Tüpfelchen. Yvonne von Allmen hat tolle Arbeit geleistet und den Figuren einmal mehr Leben eingehaucht.

Notiz (& versaut noch dazu )

Ups. Ich habe gerade weiterlesen wollen und dachte, ich wäre kurz vor einer gewissen Hochzeit. Da hieß es dann etwa:

Wenn X mit dir fertig ist, kannst du die nächsten drei Tage nicht mehr laufen.

 

Fazit

Black Heart hat mich verzaubert. Ich kann es kaum erwarten, mit dem nächsten Sammelband die Charaktere wieder begleiten zu dürfen! 

Leseempfehlung – Lieblinsgbuchpotential!

 

Rezensionen anderer Blogger zur ersten Folge:

Schwarzbuntgestreift

 

 

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