“Tasyar Chroniken” von Jana Ulmer | Rezension Rezensionsexemplar

 

Ein magischer Kontinent, viele Geheimnisse und eine gefährliche Rettungsaktion…
Willkommen in Tasyar! 

Titel: “Die Tasyar Chroniken” 

Autor: Jana Ulmer

Seiten: 428

Hallo Kleckse! 


Eigentlich wollte ich ja hier so lange eine Pause machen, bis ich die neue Website online gestellt habe. Doch ich kann und will euch eigentlich dieses Buch nicht so lange vorenthalten.
Ich habe dieses Mal versucht, etwas kritischer zu lesen. Denn manchmal öfters lasse ich mich einfach nur von den Geschichten mitreisen und drücke auch gerne mehr Augen zu, als ich besitze. Nur das als kleine Erklärung – alle Kritikpunkte müssen nicht all zu gewichtet werden.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, liebe Jana!




Charakter

Sanya lebt zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Greg in Nordamerika bei ihren Eltern. Bei einem Ausflug gemeinsam mit den jeweiligen besten Freunden gelangen sie durch (keinen?) Zufall an einen fremden Ort.

Er entpuppt sich als der Kontinent Tasyar, bewohnt von magischen Wesen.
Darunter ein auf dem Boden gebliebener König, der interessante Magier Derek, eine Heilerin, Strigoi – und vieles mehr.
Besonders Derek hat es Sanya angetan.
Nach und nach erfahren die Geschwister, was sie mit diesem Ort verbindet…

Schreibstil

Jana lässt Sanya die Geschichte erzählen. Dadurch hatte ich mehr das Gefühl, direkt dabei zu sein. Wobei mir aber auch leider ein paar Details gefehlt haben.
In Sachen Liebe, Personen, fantastischen Wesen und auch Schauplätzen.
Der Kontinet Tasyar war nicht vollkommen greifbar. Ich habe mir da aber mit meiner Fantasie geholfen und viele Figuren kannte ich schon, da sie oft der griechischen Mythologie entsprungen sind.

Wenn die Autorin mehr in die Tiefe gegangen wäre, hätte sich das Buch eventuell fast verdoppelt. Statt 427 knapp 800 Seiten? Das lässt sich dann bestimmt nicht mehr so schnell lesen.
Wenn auch genügend Spannung dafür drinnen war. Zum einen aufgrund der Liebesgeschichten (auch da darf es mehr sein) und dann aber auch und besonders aufgrund dem, was uns im letzten Drittel der Geschichte erwartet.

Idee

Doch mit gefällt die Grundidee. Ein Kontinent zwischen Großbritannien und Irland… – heißt das also, dass Europa gespalten wurde, oder dass es es einen Kontinent auf einem Kontinent gibt?
Und der ist aber nur erreichbar, wenn man davon weiß und die Möglichkeiten besitzt. Dazu mehr, wenn ihr selbst lest.
Ich mag den geheimen Ort..ein bisschen stelle ich ihn mir wie aus Avatar entsprungen vor.

 
“Wir befanden uns auf einer riesigen Wiese, auf der alles in schillernden Farben leuchtete: die Blüten der verschiedenen Blumenarten, die Köpfe der Pilze, ebenso wie die Seerosen und das Schilf, die ich bei einem großflächigen Weiher entdeckte. Überall flogen kleine Wesen herum. die wie Sterne funkelten. Eines flog nahe genug an mich heran, sodass ich eine menschliche Gestalt mit spitzen Ohren und Flügeln erkennen konnte. Auf den Pilzen hockten mehrere Kreaturen,….”
 (S.144)

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich lieber nicht zu viel schreibe. Es hört sich wie ein Widerspruch an. Zum einen sage ich, dass mir mehr Details fehlen und zum anderen zeige ich euch das hier.
Aber ich liebe diese Stelle. Nicht alle Beschreibungen sind so. Wenn es mehr davon geben würde. wäre ich mehr als glücklich!
Aber auch so hat mir das Buch wirklich gut gefallen.
Auch die Möglichkeiten, die sich einem Magier bei der Schönheitsprozedur bieten. Oder die Art der Kommunikation. Und das Zusammenleben von so vielen verschiedenen interessanten Arten!

Gefühle

Hass, Mitleid und genervt sein.
Was soll ich sagen? Ich habe bei Janas Geschichte mitgefiebert.
Hass auf bestimmte korrupte und egoistische Figuren.
Mitleid mit … fast allen? Irgendwie bekommen schon ein paar ihr Senf ab. Ach nein, so heißt das ja gar nicht. Aber ihr wisst schon, was ich meine.
Und genervt? Ist eigentlich nicht gerechtfertig. Schließlich hatte sie keine Erfahrung und als Leser kapiert man die Situationen manchmal schneller, als die Hauptpersonen.
Ah! Die Einhornszene! Die fand ich lustig!! Ach, die will ich euch aber vorenthalten. Mensch, bin ich fies!

Mir fällt gerade auf, dass es wirklich extrem schwer ist, diese Rezension ausführlich zu gestalten, ohne in’s Detail zu gehen. 
Ich finde, dass die “Tasyar – Chroniken” noch mehr ausgebaut werden können. Doch ich habe die Geschichte an sich und die Protagonisten in’s Herz geschlossen. Nach Tasyar würde ich auch gerne noch einmal reisen. Also über Zusatzgeschichten, weitere Bände oder Neuauflage würde ich mich riesig freuen!! 
Ein Buch mit viel Potential, das ich wirklich sehr gerne gelesen habe! 

 

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