Requia 1 von Olivia Mae | Rezension




Requia, Kleckse (a quia re, Sara ūüėõ )!

Vor ein paar Wochen habe ich das erste Buch der Autorin gelesen: “Shadows”. Wer die Rezi gelesen hat, wundert sich wohl eher nicht, dass ich mir “Requia” nicht entgehen lassen konnte. Um so genialer, dass ich es vorablesen durfte! Olivia hat viele tolle Blogger (und mich ūüėõ ) ausgew√§hlt, die ersten Schritte in die Welt der Requianer setzen zu d√ľrfen. Was f√ľr ein Erlebnis!

√úber die Autorin

Geboren
im wundersch√∂nen S√ľden von √Ėsterreich wuchs ich umringt von B√ľchern und
Geschichtenerz√§hlern auf. Mein Gro√üvater liebte M√ľnchhausen, meine Mama
die Geschichten von Tausend und einer Nacht und mein Bruder die
Knickerbockerbande… Wohin ich auch sah, geschriebene Worte begleiteten
mich somit von der Kinderstube an. Meine Oma hatte selbst eine lyrische
Ader und dank den Investitionen meiner Eltern kam ich bald in den Genuss
einer stetig wachsenden Bibliothek, die ich mein Eigen nennen durfte.
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Wie w√ľrde es dir ergehen, wenn du erf√§hrst, dass dein ganzes Leben eine L√ľge war? 
Dass
du kein normales Mädchen, sondern eine Prinzessin von einem anderen
Planenten bist? Wenn so dein ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird? 
So erging es Yana. Sie wird zur Requianerin und verliert alles, was sie kannte. 
Requia selbst ist gepr√§gt von Leid und Liebe, Dunkelheit und Licht. 

Verschiedene Kr√§fte die aufeinander treffen und Schicksale, deren Entwicklung ungewiss ist…

Wie fand ich es?





Charaktere


(Gleich vorweg: ich werde hier heute keine Figuren vorstellen; das √ľberlasse ich der Autorin)
In Requia leben ein paar. Ein paar viele. Sie mir alle zu merken, wäre unmöglich gewesen. Deswegen habe ich geschummelt. Die ersten hundert Seiten habe ich immer dann, wenn es mir passte, in eine Tabelle Notizen gemacht. Okay, das war etwas lästig. Aber ich wollte es ja so. Ach ja, ich hätte sie mir sparen können. Denn am Ende des Buches gibt es tolle Hintergrundinformationen. Doch Vorsicht: ich spoilert euch eigentlich damit selbst. Lasst lieber alles auf euch zukommen und stöbert danach erst rein. Unglaublich Рwie konnte Olivia sich so viele Figuren ausdenken? Zusätzlich mit ihren jeweiligen Geschichten, Vorlieben, Kräften und was sonst alles noch dazu gehört. Schon allein das finde ich wirklich beeindruckend. Das Rollenspiel kann kommen!
Ich freue mich nat√ľrlich besonders auf Marius (<3). Aber jeder einzelne Charakter wird bestimmt echt gut zur Geltung kommen. Wah!! Ich bin schon so gespannt!!

Die Figuren haben alle sehr starke Pers√∂nlichkeiten. Selbst in Situationen, in denen andere total ausrasten w√ľrden, versuchen sie ihr bestes.

“Sie zog ein letztes Mal an dem Arm, bis er vor Schmerzen √§chzte, um danach achtlos √ľber ihn hinweg zu treten und seine Gem√§cher zu verlassen. Beherrscht, angemessen, aufrecht.”
(S. 50)





Aber selbst die größte Tapferkeit kann manchmal nichts mehr helfen. Da bleibt dann nur Hoffnung. Oder auch Gebete.


“Wache √ľber mich, Kleines. Mein Gl√ľck ist scheinbar aufgebraucht…”
(S. 68)

Dabei will ich nur etwas still und leise anmerken: “WAS BITTE SCH√ĖN MACHST DU MIT DEINEN ARMEN FIGUREN, OLIVIA???”
Ahh! Es gab Szenen, da wusste ich nicht, ob ich heulen oder ausrasten sollte. Gut, dass ich mein Handy nicht immer bei mir hatte. Sonst w√§re die Autorin nicht gl√ľcklich geworden. Liebes, hasse mich nicht. Es ist einfach nur die Wahrheit und berechtigt!
Und ach ja: ich hätte so gerne ein Seelenband (am Liebsten einen wie Marius).




“…war mein Seelenband. Er ist die H√§lfte von mir, die ich nie sein kann und ich die, die er nie sein kann. Nicht jeder Seelenpartner wird ein Geliebter oder Ehemann, aber sie zu finden, ist eines der wichtigsten Ziele in unserem Dasein. Und wenn wir sie verlieren, verlieren wir alles.”
(S.110)

Schreibstil

Dass es diese Autorin drauf hat, wissen wir ja. Nur deswegen haben wir sabbernd unsere Klauen ausgestreckt. Wir Blogger. Doch wo stehe ich eigentlich? Ich liebe die Komplexit√§t der Geschichte. Es ist nicht einfach nur ein Handlungsstrang, sondern viele verschiedene, die sich auch teilweise √ľberschneiden.
 Ja, die vielen Handlungsstr√§nge verwirren. Sie k√∂nnen die ganz kirre machen. Da wird es richtig spannend und zack…geht es um die anderen Protas. Aber flapsig ausgedr√ľckt: ich steh’ drauf. Genauso unverst√§ndlich, dass ich es toll finde, wenn meine Lieblingscharaktere leiden. “Waaas?” Genau.

“Ihre Ged√§rme hatten sich beim Fallen auf ihre Zehen ergossen.” 
(S.129)



Hier gibt es keine Samthandschuhe. Aber manchmal darf es gerne h√§rter werden. Daf√ľr stehe ich mit meinen Initialen. Scherz beiseite.
Es ist √ľbrigens so verdammt schwer, √ľber dieses Buch zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Und ich dachte, das w√§re bei “Shadows” schwer! Olivia redet nicht viel herum, sondern l√§sst gleich die W√§nde wackeln. Man ist sofort in der Geschichte drinnen und bis zum Ende total gebannt!

Gef√ľhl


Ich will dieses Buch wieder und wieder anh√∂ren. Also werde ich es mir wohl fr√ľher oder sp√§ter mir selbst einsprechen. Klingt komisch, aber so kann ich mich von dieser Geschichte einlullen lassen. Bei Spazierg√§ngen, beim Putzen, beim Einschlafen – Requia darf mich gerne begleiten!
Eine Szene fand’ ich total widerlich. Aber irgendwie hat sie super gepasst. Hat es runder gemacht. Es f√§llt mir schwer, das zu schreiben. Aber jedes Leid der Figuren haben sie geformt und zu dem gemacht macht, was sie dann wurden. Ohne das Drama w√§re es wohl gar nicht so spannend. Und besonders die extremen Momente waren in der Spannung das I-T√ľpfelchen.
“Requia” ist eine eigene Welt. Und umso mehr du von ihr liest, umso wirst du ein Teil davon.




Ich mag es, dass es ein bisschen rauer zugeht. 
Dass es nicht vorhersehbar ist und noch dazu voller interessanter Figuren ist. 
Drei Gr√ľnde, dieses Buch zu lesen.

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