Lesemonat April Enthält Leseexemplare&Rezensionsexemplare

 

 


#bearbeitet mit Canva.com  #(C)der Bilder: Sara Merzo #Werbung #Lesemonat

Hallo Kleckse!

Mögt ihr eigentlich Lesemonate? Ich mache ja normalerweise selten welche. Wegen den paar Büchern hat es sich meist nicht gelohnt. Aber letzten Monat war es anders – aus diesem Grund gibt es heute den ersten Beitrag der Monatsgeschichten.

Ein Stapel Bücher. 11 Bücher. Und das sind nicht einmal alle. Ich habe im April mehr gelesen, als ich erwartet habe. Mehr, als ich in den letzten Monaten…oder sogar Jahren gelesen habe. Dabei hatte ich nicht mehr Zeit als sonst. Aber mehr Lesezeit. Ich habe mir sie einfach genommen.

 

Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.

(Arthur Schopenhauer)

 

 

Ja, es gab wohl diesem Monat Lesezeit im Angebot? So ähnlich. Hörbücher sind das Zauberwort.

Dank Goldschrift habe ich die App Bookbeat für mich entdeckt.  Sie hatte auch einen Probemonat für ihre Zuschauer ausgehandelt. Das habe ich genutzt – vielen Dank dafür! Weiß jetzt leider nicht, ob ihr das noch nutzen könnt. Sonst besteht für euch auch die Möglichkeit,  zwei Wochen zu testen.

 

 

 

 

So konnte ich parallel zum jeweiligen Buch die Geschichte dann weiterhören, wenn es mit dem gedruckten Exemplar nicht möglich war.

 

 

 

 

Macht sich einfach nicht so gut, beim Putzen der Dusche oder beim Kochen ein Buch in der einen Hand zu halten.

Und es motiviert auch ungemein!

 

Während ich das hier schreibe, höre ich übrigens auch ein Hörbuch. “Die dreizehnte Fee” von Julia Adrian. Aber das gehört schon zum nächsten Lesemonat.

 

Ich habe endlich meiner ersten Königskinder gelesen. Wieso habe ich nur so lange gewartet? Bestimmt könnt ihr sehen, welche beiden Schätze es sind.

 

“Lieber Daddy Long Legs” von Jean Webster | Carlsen | 256 Seiten | 978-3-551-560445

Fast 18 Jahre hat Judy Abbott im Waisenhaus gelebt. Wegen ihrer literarischen Begabung wird sie nun von einem geheimnisvollen Wohltäter aufs College geschickt. Der Mann möchte namenlos bleiben, Judy soll ihm aber jeden Monat einen Brief über ihre Fortschritte schreiben. Voller Begeisterung stürzt sich Judy in dieses unbekannte Leben. Mehr als einmal im Monat schreibt sie „Mr Smith“, denn sie hat ja sonst niemanden auf der Welt, mit dem sie ihre Erlebnisse teilen kann. Briefe voller Witz, über Hüte und Literatur, über neue Freundschaften und immer öfter auch über den sympathischen Jervis Pendleton. Quelle: Carlsen

 

“Zwischen zwei Fenstern” von Dianne Touchell | Carlsen | 256 Seiten | 978-3-646-92700-9

Er liebt das Nachbarmädchen mit dem tizianroten Haar und dem Leberfleck am Bein. Er sieht hinüber in ihr Zimmer, wo sie sitzt und zeichnet. Sie hat die verstörende Gewohnheit, sich die Haare auszureißen.
Sie beobachtet den Nachbarjungen, der sich beim Lesen unaufhörlich Notizen macht. Hinter dem Glas seines Fensters scheint er sich am sichersten zu fühlen. Genau wie sie.
Wie zwei Gefangene hängen sie für den anderen Botschaften ins Fenster. Am liebsten in fünf Silben, weil das schön klingt. Als sie irgendwann lächelt, ist das für ihn, als würde in einem heruntergekommenen Haus das Licht wieder angehen. Und beide wissen: Sie werden es besser machen. Quelle: Carlsen

 

Meine Meinung – oder so ähnlich

Zwei Bücher, die jeweils etwas ganz besonderes sind. Ich musste mich bei beiden an Schreibstil und/oder beschriebene Situation gewöhnen.

Die Rezension zu “Daddy Long Legs” kommt nächste Woche online.

Deswegen werde ich nicht all zu viel vorweg nehmen. Und auch zu dem zweiten habe ich eine geschrieben. Hat jemand eines der beiden gelesen?

 

Die nächsten beiden kommen mit ein bisschen Nervenkitzel daher…

 

“Pheromon” von Rainer Wekwerth und Thariot | Thienemann-Esslinger | 416 Seiten | 978-3-522-50553-6

Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf. 
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.
Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin. Quelle: Thienemann-Esslinger

 

“The woman in the window” vo A. J. Finn |Blanvalet| 544 Seiten | 978-3-7645-0641-4

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert … Quelle: Randomhouse

Diese beiden Bücher sind in diesem Monat aus der Reihe gefallen. Ein Thriller und ein Science-Fiction-Jugendbuch mit Fantasyeinschlägen. So würde ich letzteren Titel auf jeden Fall bezeichnen.

 

Meine Meinung

Das zweite Fensterbuch dieses Posts habe ich auch rezensiert  – ich verlinke euch dann die Rezension. Auf jeden Fall kann ich schon mal kurz sagen, dass mir besonders das letzte Viertel richtig gut gefallen  hat  & der Autor gerne mit dem Leser spielt. Kommen wir aber doch mal zum nächsten Buch.

 

Ich bin mir bis heute nicht wirklich sicher, wie ich “Pheromon” finden soll. Ich finde die Grundidee wirklich interessant und allein schon die Aufmachung hat mich dazu gebracht, das Buch Ende des Jahres 2017 vorzubestellen.

Als es dann da war, habe ich es aber nicht gleich verschlungen. Mir war es einfach nicht nach Science-Fiction. Doch war es das beim Lesen des Buches? Ich weiß es nicht. Das könnte auf jeden Fall ein Grund gewesen sein, wieso ich nicht für das Buch geblutet habe. Einen großen Teil der Geschichte habe ich auf jeden Fall gehört. Und da bin ich nicht immer mitgekommen; habe mich von Bäumen und irgendwelchen Leuten bei Spaziergängen  ablenken lassen. Ich konnte mich nicht direkt an die Charaktere binden. Aber wie gesagt: es kann daran liegen, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt war. Schaut doch mal bei der lieben Marion von Bookshaveasoul rein. Sie hat schon über das Buch berichtet und es auch rezensiert.

Leider muss ich sagen, auch wenn dies der erste Teil einer Reihe und daher einleitend ist, war es mir stellenweise etwas zu langatmig. Man hätte es entweder kürzer machen können und mehr herausholen.

Ja, genau!! Das fand ich auch so!  Was sie sonst noch zu sagen hatte,erfahrt ihr hier.

 

Zum Ausgleich habe ich auch etwas sachliches gelesen. Das linke Buch habe ich mir gekauft, weil ich die Autorin auf Youtube gesehen habe und ihre Art sehr lustig fand. Klingt sehr oberflächlich, aber wenigstens ehrlich.

Das rechte Buch habe ich vom Autor zugeschickt bekommen, ohne es angefragt zu haben. Mehr darüber erfahrt ihr aber noch.

 

 

 

“Kann man da noch was machen?” von  Laura Gehlhaar | Heyne | 256 Seiten| 978-3-453-60367-7

Wer im Rollstuhl sitzt, bekommt manchmal die seltsamsten Dinge zu hören: »Toll, dass du trotzdem rausgehst!«- »Kannst du Sex haben?«»Kann man da noch was machen?« – »Darfst du betrunken Rollstuhl fahren?« – »So hübsch und dann im Rollstuhl!« 
Frei von Selbstmitleid, mit entwaffnender Selbstironie und ebenso tiefsinnig wie unterhaltsam erzählt Laura Gehlhaar Geschichten aus ihrem Alltag auf vier Rädern – mit allem, was dazugehört. Quelle: Randomhouse

 

 

“Wirklich ein bequemes Sofa” von Rached Kaiser | Verlag: Rached Kaiser | 209 Seiten | 978-3-00-056171-9

Sich einfach in die Fußgängerzone setzen, Leute beobachten und sich darüber freuen, dass ggf. die Eine oder Andere spontane Gesprächssituation entsteht, das könnte schön sein. Ich könnte mir aber auch irgendein Haus aussuchen, irgendwo klingeln und dann den jeweiligen Bewohner fragen ob ich denn für ein paar Tage bei ihm übernachten könnte. Ich sage ihm, dass ich auf Durchreise bin und da ich ein recht spontaner und weltoffener Typ bin, frage ich ihn jetzt einfach. Gut, dass es für solche Vorhaben das Internet gibt. In diesem Buch sind 12 der knapp 90 kuriosesten menschlichen Begegnungen niedergeschrieben, die unbedingt an die Öffentlichkeit losgelassen werden müssen.

Quelle: Thalia

 

Meine Meinung

Also der Humor der Autorin hat mich definitiv nicht enttäuscht. Irgendwie behandelt das Buch die Behinderung der Gesellschaft. Ich habe gefühlt tausend Posts verteilt, aber keine Rezension geschrieben. Bei Sachbüchern fällt mir das definitiv sehr schwer. Mal schauen, was ich mir da noch einfallen lassen kann.

Sie besitzt auf jeden Fall eine eigene Website – vielleicht wollt ihr ja mal vorbeischauen?

 

Rached Kaisers Buch habe ich witzigerweise nur unterwegs gelesen. Zwar auf dem Weg zur Arbeit – doch wenigstens etwas. Es hat mich auf jeden Fall etwas sensibilisiert. Zum Beispiel dafür, dass ich Menschen und das, was sie ausmacht bewusster wahrnehmen zu versuche. Ich hoffe, ihr versteht, was ich damit meine.

Auch zu diesem Buch will ich euch demnächst noch mehr schreiben.

Übrigens: die Bilder scheinen alle etwas verschwommen zu sein. Liegt das an den derzeit noch frühen Stunden? Wenn nicht, tut es mir leid. Man kann nicht alles haben. (ich habe den Beitrag über mehrere Tage verteilt geschrieben)

 

 

Doch welche würde ich als Lieblinge herausfischen? Auf jeden Fall schon die stehenden.

Zwei davon hab’ ich euch noch nicht vorgestellt – also mach ich das dann mal.

 

“Nachrichten von Mr. Dean” von Katharina Wolf | Amrûn | 300 Seiten |  978-3958693456

„Kannst du bitte noch Hochprozentiges, Nougatschokolade und Tampons mitbringen? Habe alles davon bitter nötig!“

Wenn eine derart wichtige SMS bei einem Wildfremden landet statt bei der besten Freundin, kann das ja nur im Chaos enden. So lernt Ruby durch einen Zahlendreher „James Dean“ kennen, dessen Nachrichten zwischen Jobfrust und Familienärger zu ihrem Tageshighlight werden.

Doch kann man sich wirklich in geschriebene Worte verlieben?
Ruby stellt fest: Sie kann.
Allerdings in einen alles andere als perfekten Mann.  Quelle: Amrûn

 

“Das tiefe Blau der Worte” von Cath Crowley | Carlsen | 400 Seiten | 978-3-551-58372-7

Rachel und Henry waren mal beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der gemütlichen Buchhandlung von Henrys Familie. Bis Rachel aus der Stadt wegzog und Henry einen Liebesbrief hinterließ – während Henry mit Amy unterwegs war. Nun ist Rachel zurück und arbeitet wieder in der Buchhandlung, zusammen mit Henry, den sie am liebsten nie wiedersehen würde. Während sich im Laden Dramen ereignen und Liebespaare finden, geben sie einander wieder Halt in einer Welt, in der es zum Glück Bücher gibt. Auch Worte. Und eine zweite Chance.

Quelle: Carlsen

 

 

Unglaublich, dass ich zu den allen noch keine Rezension veröffentlicht habe? Naja, das könnte an der Pause/den Pausen liegen und dass ich mich erst einmal wieder einfinden muss. Aber ich probiere, noch ganz kurz was loszuwerden…

 

Meine Meinung

…also zumindest zu den Dean und Henry.

Also mit “Strike” hat Katharina die Latte schon hochgelegt. Und der Herr hatte es dadurch schon sehr schwer. Ich muss sagen, dass ich ihn an manchen Stellen schon sehr gerne an die Wand geknallt hätte. Ich habe es  nicht so sehr wie “Strike” gefressen, es aber trotzdem sehr gerne gelesen. Mehr dazu in der Rezi.

 

Ja? Und zu Henry: seine Geschichte hat mich berührt, war Balsam für die Seele und ich würde so gerne mal sein Zuhause besuchen. Wenn ich auch eigentlich doch eher neue Bücher besuche, hat es mir der im Buch beschriebene Charme der alten Bücher schon sehr angetan. Und auch der philosophische Aspekt dabei.

 

So, dann fassen wir doch mal den Monat zusammen. Ich schreibe euch mal alle Geschichten auf, die mich begleitet haben.

Einige davon werde ich noch rezensieren, oder habe ich sogar rezensiert.

 

Mitglieder der Aprilgeschichten im Überblick (Suchfunktion: STRG+F+Eingabe Titel):

  1. “The woman in the window” vo A. J. Finn |Blanvalet| 544 Seiten | 978-3-7645-0641-4 (s.o.)
  2. “Lieber Daddy Long Legs” von Jean Webster | Carlsen | 256 Seiten | 978-3-551-560445 (s.o.)
  3. “Zwischen zwei Fenstern” von Dianne Touchell | Carlsen | 256 Seiten | 978-3-646-92700-9 (s.o.)
  4. “Nachrichten von Mr. Dean” von Katharina Wolf | Amrûn | 300 Seiten |  978-3958693456 (s.o.)
  5. “Wirklich ein bequemes Sofa” von Rached Kaiser | Verlag: Rached Kaiser | 209 Seiten | 978-3-00-056171-9 (s.o.)
  6. “Kann man da noch was machen?” von  Laura Gehlhaar | Heyne | 256 Seiten| 978-3-453-60367-7 (s.o.)
  7. “Das tiefe Blau der Worte” von Cath Crowley | Carlsen | 400 Seiten | 978-3-551-58372-7 (s.o.)
  8. “Die Stille meiner Worte” von Ava Reed | Ueberreuter | 320 Seiten | 978-3-7641-7079-0 (hier)
  9. “Was bleibt, sind Schatten” von Jules Melony” | Amrûn | 350 Seiten | 978-3958693005 (hier)
  10. “Krieg – stell dir vor, er wäre hier” von Janne Teller | DTV | 64 Seiten | 978-3-423-62557-9 (hier)
  11. “54 Minuten von Marieke Nijkamp | S. Fischer | 336 Seiten | 978-3-8414-4016-7 (hier)
  12. “Was man von hier aus sehen kann” von  Mariana Leky | Dumont | 320 Seiten | 978-3-8321-9839-8 (hier)
  13. “Demon Road 1” von Derek Landy | Loewe | 352 Seiten | 978-3-7320-1157-5 (hier)
  14. “Pheromon” von Rainer Wekwerth und Thariot | Thienemann-Esslinger | 416 Seiten | 978-3-522-50553-6 (s.o.)
  15. “Die Grimm-Chroniken 1” von   | Sternensand | 146 Seiten |  978-3-906829-70-8 (hier)
  16. “Die Fabelmacht-Chroniken” von Kathrin Lange | 384 Seiten | 978-3-401-80718-8 (hier)

 

 

Das macht insgesamt  4909 Seiten.  Und das auf 16 Bücher verteilt, wobei zwei davon echt kurz waren. Das dünnste Buch, war “Krieg…” mit 64 Seiten und das dickste “The Woman in the Window” mit 544 Seiten.

Wahnsinn! Ich weiß, dass Lesen kein Wettbewerb ist. Doch für mich ist es das manchmal schon. Solange das Spaß macht, finde  ich das auch in Ordnung.

 

Was habt ihr denn im April gelesen? Und kennt ihr welche der von mir genannten Schätze?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und einen angenehmen Wochenstart! <3

 

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