#Ich bin nicht meine Angst Flashmob | KimLeopold | #Werbung

 

 

*Bearbeitungsprogramm: Canva  |  **Thumbnail: (C) Sara Merzo

 

Hinweis: ich bin Laie.

Hier gibt es Hilfe: Telefonseelsorge |  Psychotherapiesuche

 

Angst.

“Ich habe keine Angst!”, würden wohl viele sagen. Aber eigentlich hat jeder Angst. Vor irgendetwas. 

 

Angst in meiner Kindheit

Als Kind hatte ich Angst vor Albträumen, dem Alleinsein und andere  kleine Ängste, die viele Kinder haben (z.B. vor Dunkelheit).

Gegen Albträume hat mir das Traumfresserchen geholfen. Aus Michael Endes Geschichte heraus, als Zeichnung über dem Bett.

Gegen das Alleinsein hatte ich Freunde, Familie, Kuscheltiere.

 

Dann wurde ich älter. Andere Ängste kamen. Vor dem Versagen, der Abwertung und vor dem Tod.

In der Jugendzeit auch nichts neues. Eventuell.

 

 

Angst in meiner Gegenwart

Und mittlerweile? Habe ich Angst? Wir haben ja schon gesagt, dass jeder vor irgendetwas Angst hat. Also…ich habe es gesagt. Da muss ich lange überlegen. 

Zum einen habe ich vor der Angst selbst Angst. Irgendwie wie Harry Potter. Denn sie hindert mich, Dinge anzupacken. Mein Glück zu finden. Meistens habe ich immer noch Versagensängste. Angst vor dem Scheitern.

 

 

Mein Wahlpatronus:

 

Folgen

Eine Angst, mit der ich mir selbst im Weg stehe. Mir und meinem eigenen Glück. Zusätzlich bin ich besonders bei Dingen, die mir sehr wichtig sind, nicht all zu kritikfähig. Besonders nicht bei unkonstruktiver Kritik. Dann zweifel ich und es fühlt sich wie scheitern an. Also lieber erst gar nicht versuchen. Dann fällt man auch nicht all zu tief. 

 

Doch was ist schon das Leben ohne fliegen und fallen? 

 

Marie fiel durch den Brunnen zur Frau Holle,

Peter Pan nach Neverland

und

Stups auf die Nase.

 

Alles berühmte Persönlichkeiten – sehr erstrebenswert.

 

 

Bekämpfe deine Angst! 

Zuerst sollte man wissen, ob man die Angst alleine loswerden und auch den Grund beheben kann.

Wenn die Angst tief sitzt, ist eine Therapie bestimmt hilfreich. 

Doch wie helfe ich mir selbst? 

  1. Aufschreiben (z.B. in mein Tagebuch) + anderen anvertrauen
  2. Inspiration
  3. Sich der Angst bewusst werden
  4. Kämpfen und nicht wegrennen
  5. Belohnen

 

Aufschreiben

Ich besitze tatsächlich ein Tagebuch. Angefangen habe ich damals damit, als meine Mutter ihre Tagebücher aus ihrer Kindheit verbrannt hat, weil sie sie nicht mehr wichtig fand. Aufgehört habe ich, weil ich es nicht wichtig fand. Wieder angefangen habe ich dann, als ich mich durch Serien (z.B. Vampire Diaries… ) wieder dazu inspirieren lassen habe.

Mittlerweile schreibe ich ziemlich regelmäßig und dann auch meine Ängste auf. Wer mich kennt, weiß bestimmt, dass das super passt. Denn ich erzähle gerne viel und schreibe gerne noch viel mehr. Es ist befreiend.

 

Inspiration

Es begegnen einem im Leben sehr inspirierende Menschen. In Büchern, dem realen Leben und auch in Texten wie denen von “Good night stories for rebel girls“. 

Besonders bei Versagensängsten finde ich es hilfreich, zu sehen, dass es auch andere geschafft haben. Ihren Traum angestrebt und ihn in den Händen gehalten haben. Die Angst bekämpft. Denn bestimmt hatten auch sie welche.

 

Ich habe ein Notizbuch, in das ich auch inspierende Zitate von Personen reinschreibe, die mir in Büchern oder im echten Leben begegnet sind. Und immer dann, wenn ich wieder alles schwarz sehe, ziehe ich das Büchlein vor, um dann die Angst bekämpfen zu können. Soweit der Plan – ich hab es noch nicht einmal zur Hälfte voll.

Auch, wenn es keine direkte Inspiration ist, motiviert es mich aber zumindest, wenn ich mir meiner Möglichkeiten bewusst werde. Dass ich nicht einfach wegrennen sollte – denn es gibt nur das eine Leben…

 

Sich der Angst bewusst werden

Doch wie soll man kämpfen, wenn man gar nicht weiß, gegen was man kämpfen soll?? Wenn man das nicht weiß, wird es wahrscheinlich schwer werden. Vielleicht werden die Ängste ja durch etwas anderes ausgelöst. Da kann ich nur wieder auf die Therapie hinweisen. Oder vielleicht habt ihr ja  auch Freunde, die euch dabei helfen könnten.

Traut euch – Angst ist keine Schwäche, für die ihr euch schämen müsst! 

 

 

Kämpfen und nicht wegrennen

Also her mit eurem Patronus! Jeder Typ ist anders. Vielleicht muss man ja verschiedene Methoden ausprobieren. Wichtig ist wohl, etwas dagegen zu machen. Und nicht zu streng mit sich selbst sein.

 

Belohnen

Das bringt uns gleich zur Belohnung: wenn man entgegen der Angst die betreffende Sache gemacht hat, darf man sich schon mal dafür einen Keks schenken. Oder ein Buch, ein Wellnessabend, eine Weltreise – jeder, wie er will! 

Denkt daran: IHR SEID NICHT EURE ANGST! Ihr könnt sie bekämpfen! 

 

Während ich den Post hier schreibe, habe ich mit einer Freundin Sprachmemos hin- und  hergeschickt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich ich noch etwas vergessen habe.

Logik! Oft steckt bei mir hinter meinen Ängsten keine Logik und ein versuchter objektiver Blick auf die Sache kann da wirklich helfen.

Denn ich neige dazu, viel zu viel über eine Sache zu grübeln.

 

Es ist einfacher, sich in ein Schneckenhaus einzumummeln, als auf den Turm zu steigen. Doch dort oben ist die Aussicht schöner!

Das ist das beste Beispiel, das mir gerade einfällt – also sagt ja nichts!

 

 Seite der Autorin  Kim Leopold

Poetry-Slam der Autorin zum Flashmob:

 

“Bleiben einzig und allein” von Kim Leopold

ET 5.5.2018 | hier erhältlich: Amazon 

“Trouvaille nennt man es, wenn man zufällig auf etwas Wundervolles trifft. Manchmal ist es ein Schatz, manchmal eine Erzählung. Aber ab und zu – ganz selten – ist es ein Mensch. Einer mit Augen wie das Meer und einem Lachen, das in Erinnerung bleibt. Sein Name ist Faisal, und das ist unser Abenteuer.

Lorraine ist eine Heldin – zumindest in den Büchern, die sie liest. Mal kämpft sie gegen unsichtbare Mächte, mal besucht sie eine Zauberschule und rettet die Welt. Nur im echten Leben traut sie sich nicht über die Grenzen Straßburgs hinweg. Mit ihrem achtzehnten Geburtstag ändert sich alles, denn ihr Opa schenkt ihr zwei Dinge: eine Citroën Ente, und eine Geschichte über die Liebe. Die neu entdeckte Freiheit lockt Lorraine an die Côte d’Azur, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihre Ängste kämpft und sich Hals über Kopf verliebt …”

 

Hier geht es zur Releaseparty (Facebookveranstaltung)

von

“Bleiben einzig und allein” :

(C) Kim Leopold

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.